Leistungen

Beleihungswert nach § 3 BelWertVo

Die Wertermittlung als Sicherheiten-Grundlage für Bank und Kreditgeber – unabhängig von kurzfristigen Marktschwankungen.

§ 3Bankfester Beleihungswert nach BelWertVO
DIN 17024Zertifiziert · DIAZert
REVTEGoVA Recognised European Valuer

Auf einen Blick

Umfang, Dauer und Honorar

Was Sie bei dieser Leistung erwarten können – verbindlich, bevor Sie beauftragen.

UmfangBeleihungswertgutachten nach § 3 BelWertV mit Ortsbegehung durch den Sachverständigen und ausführlicher schriftlicher Abhandlung
DauerIn der Regel 2–4 Wochen nach dem Ortstermin
HonorarVerbindlicher Festpreis vorab – kalkuliert auf Basis der BVS-Honorarrichtlinie, ohne Nachberechnung
Geeignet fürBanken und Kreditinstitute – Finanzierung, Anschlussfinanzierung und Beleihungsprüfung; auf Wunsch kombiniert mit dem Verkehrswert nach § 194 BauGB
QualifikationZertifizierter Sachverständiger nach DIN EN ISO/IEC 17024 (DIAZert), TEGoVA Recognised European Valuer (REV) – Vier-Augen-Prinzip
Preise & HonorareUnterlagen-Checkliste (druckbar)

Häufige Fragen zu dieser Leistung

Was ist der Unterschied zwischen Verkehrswert und Beleihungswert?

Der Verkehrswert bildet den aktuellen Marktpreis ab. Der Beleihungswert ist der vorsichtiger angesetzte Wert, den Banken bei der Kreditvergabe zugrunde legen – er soll auch bei künftigen Marktschwankungen dauerhaft erzielbar sein und liegt deshalb in der Regel unter dem Verkehrswert.

Was ist der Unterschied zwischen Kurzgutachten und Vollgutachten?

Ein Kurzgutachten ermittelt den Wert kompakt und eignet sich für private Zwecke – etwa als Entscheidungsgrundlage vor einem Verkauf oder zur Orientierung in der Familie. Ein Verkehrswertgutachten (Vollgutachten) dokumentiert alle Grundlagen, Unterlagen und Berechnungen ausführlich und ist für die Vorlage bei Gerichten, Behörden und Finanzämtern gedacht. Wir beraten Sie, welche Variante für Ihren Anlass genügt.

Wie lange ist ein Verkehrswertgutachten gültig?

Ein Gutachten bildet den Wert zum Bewertungsstichtag ab – eine formale „Gültigkeitsdauer" gibt es nicht. In der Praxis akzeptieren Banken, Gerichte und Behörden Gutachten meist, solange sich Marktlage und Objektzustand nicht wesentlich verändert haben; als Faustregel gelten oft sechs Monate bis wenige Jahre. Ein älteres Gutachten lässt sich in der Regel mit überschaubarem Aufwand aktualisieren.

Welche Unterlagen benötige ich für ein Immobiliengutachten?

Typischerweise benötigen wir einen aktuellen Grundbuchauszug, die Flurkarte, Baupläne mit Wohnflächenberechnung und den Energieausweis; bei vermieteten Objekten zusätzlich die Mietverträge, bei Eigentumswohnungen die Teilungserklärung. Fehlen Unterlagen, ist das kein Hindernis – wir sagen Ihnen genau, was gebraucht wird, und unterstützen bei der Beschaffung fehlender Dokumente. Eine Übersicht zum Abhaken und Ausdrucken finden Sie in unserer Unterlagen-Checkliste – mit dem Hinweis, wo Sie jedes Dokument bekommen.

Weitere Antworten finden Sie in unserem FAQ / Wiki.

Verkehrswertgutachten nach BauGB §194

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Grundsätzliche Informationen zum Thema Beleihungswert

Der Beleihungswert ist nach § 3 der Beleihungswertverordnung (BelWertVO) „der Wert der Immobilie, der erfahrungsgemäß unabhängig von vorübergehenden, etwa konjunkturell bedingten Wertschwankungen am maßgeblichen Grundstücksmarkt unter Ausschaltung von spekulativen Elementen während der gesamten Dauer der Beleihung bei einer Veräußerung voraussichtlich erzielt werden kann.”

Der Beleihungswert einer Immobilie ist der Wert, der als Grundlage für die Kreditvergabe durch eine Bank oder einen Kreditgeber dient. Er gibt an, wie viel ein Kreditgeber bereit ist, gegen die Sicherheit der Immobilie zu verleihen. Der Beleihungswert hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Marktwerts der Immobilie, ihres Zustands, ihrer Lage, ihrer Nutzung und anderer relevanter Aspekte.

Der Beleihungswert wird normalerweise von einem Gutachter oder Sachverständigen ermittelt, der eine Bewertung der Immobilie durchführt. Der Gutachter berücksichtigt dabei verschiedene Faktoren wie den Zustand des Gebäudes, die Lage, vergleichbare Immobilienpreise in der Umgebung, die Entwichlung des Immobilienmarktes und andere relevante Informationen. Aufgrund dieser Bewertung wird ein Beleihungswert ermittelt, der als Grundlage für die Kreditvergabe verwendet wird.

Beleihungswertgutachten – Immobilienbewertung durch Sachverständige

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Besonders wichtig für Ihren Kreditgeber!

Der Beleihungswert ist wichtig, da er für die Bank oder den Kreditgeber als Sicherheit dient. Wenn der Kreditnehmer die Kreditrückzahlung nicht leisten kann, hat der Kreditgeber das Recht, die Immobilie zu verkaufen, um den ausstehenden Kreditbetrag einzutreiben. Daher ist es für den Kreditgeber wichtig, den Beleihungswert zu ermitteln, um das Risiko einer möglichen Kreditvergabe angemessen einschätzen zu können.

Wichtige Bestandteile eines Beleihungswertgutachtens

  1. Beschreibung der Immobilie: Das Gutachten enthält eine genaue Beschreibung der Immobilie, einschließlich ihrer Lage, Größe, Baujahr, Bauart, Zustand und Ausstattung. Es können auch Informationen über die Nutzungsart (z. B. Wohnen, Gewerbe) und besondere Merkmale der Immobilie enthalten sein.
  2. Marktwertermittlung: Der Sachverständige bewertet den aktuellen Marktwert der Immobilie. Hierbei werden verschiedene Faktoren berücksichtigt, wie vergleichbare Verkaufspreise ähnlicher Immobilien in der Umgebung, die Entwicklung des Immobilienmarktes, Lagefaktoren und andere relevante Aspekte.
  3. Bausubstanz und Zustand: Der Gutachter analysiert den baulichen Zustand der Immobilie, einschließlich der Qualität der Bauausführung, eventueller Mängel, Renovierungsbedarf und der Funktionalität der technischen Anlagen. Diese Informationen fließen in die Bewertung des Beleihungswerts ein.
  4. Rechtliche Aspekte: Das Gutachten beinhaltet eine Prüfung der rechtlichen Situation der Immobilie, wie z. B. Grundbuchauszüge, Belastungen oder Beschränkungen, die den Wert oder die Verwendbarkeit der Immobilie beeinflussen können.
  5. Zusammenfassung und Wertfeststellung: Abschließend enthält das Gutachten eine Zusammenfassung der Bewertungsergebnisse und eine Feststellung des Beleihungswerts der Immobilie. Der Beleihungswert ist der Betrag, den ein Kreditgeber als Sicherheit für eine Kreditvergabe akzeptieren würde.

Beleihungswert- oder Verkehrswertgutachten?

Der Hauptunterschied zwischen einem Beleihungswertgutachten und einem Verkehrswertgutachten besteht darin, dass das Beleihungswertgutachten speziell auf die Eignung der Immobilie als Sicherheit für eine Kreditvergabe ausgerichtet ist, während das Verkehrswertgutachten den allgemeinen Marktwert der Immobilie unabhängig von einer Kreditvergabe ermittelt. Beide Gutachten dienen jedoch dazu, den Wert einer Immobilie zu bestimmen, wobei der Beleihungswert für die Kreditvergabe und der Verkehrswert für den Kauf oder Verkauf einer Immobilie relevant sind.

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