Ratgeber · Lasarz

Kaufnebenkosten berechnen

Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler auf einen Blick: Der Rechner zeigt Ihnen die gesamten Erwerbsnebenkosten und den Kapitalbedarf für Ihren Immobilienkauf.

Beim Immobilienkauf kommt zum Kaufpreis ein spürbarer Block an Kaufnebenkosten hinzu. Er setzt sich im Wesentlichen aus vier Positionen zusammen: der Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland 3,5–6,5 %), den Notarkosten, den Grundbuchgebühren und – falls ein Makler beteiligt ist – der Maklerprovision.

Insgesamt bewegen sich die Nebenkosten je nach Bundesland und Maklerbeteiligung typischerweise zwischen rund 6 % und 12 % des Kaufpreises. Da Banken diese Kosten in der Regel nicht mitfinanzieren, sollten Sie sie frühzeitig als Eigenkapital einplanen.

Der Rechner summiert alle Positionen für Ihr Bundesland und zeigt zusätzlich den gesamten Kapitalbedarf (Kaufpreis + Nebenkosten). Die Prozentsätze für Notar, Grundbuch und Makler können Sie an Ihren Fall anpassen.

Auf einen Blick

Die vier Nebenkostenblöcke

Grobe Orientierung – die genauen Werte hängen von Bundesland, Notar und Maklerbeteiligung ab.

3,5–6,5 %Grunderwerbsteuer (Bundesland)
≈ 1,5–2 %Notar & Grundbuch (GNotKG)
≈ 1,5–1,8 %Maklerprovision Käuferanteil (inkl. USt.)
≈ 6–12 %Nebenkosten gesamt

Ihre Kaufnebenkosten berechnen

Hinweis:Notar- und Grundbuchkosten richten sich nach dem GNotKG und liegen zusammen erfahrungsgemäß bei rund 1,5–2,0 % des Kaufpreises; die genaue Rechnung erstellt der Notar. Seit dem Bestellerprinzip wird die Maklerprovision bei selbst genutztem Wohneigentum in der Regel je zur Hälfte von Käufer und Verkäufer getragen.

Kaufnebenkosten gesamt
Bitte Kaufpreis eingeben
Grunderwerbsteuer (– %)
Notar (Beurkundung)
Grundbuch & Gericht
Maklerprovision (optional)
Kaufnebenkosten gesamt
Gesamtkapitalbedarf (Kaufpreis + Nebenkosten)

Unverbindliche Orientierung. Banken finanzieren die Kaufnebenkosten meist nicht mit – planen Sie sie als Eigenkapital ein.

Häufige Fragen zu den Kaufnebenkosten

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten insgesamt?

Ohne Makler meist rund 6–8,5 % des Kaufpreises (Grunderwerbsteuer je nach Bundesland plus ca. 1,5–2 % Notar und Grundbuch). Mit Maklerprovision kommen je nach Höhe und Aufteilung weitere rund 1,5–3,6 % hinzu, sodass in Summe etwa 8–12 % erreicht werden.

Was kostet der Notar beim Hauskauf?

Die Notargebühren richten sich bundesweit einheitlich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) und bemessen sich am Kaufpreis. Zusammen mit den Grundbuchgebühren liegen sie erfahrungsgemäß bei rund 1,5–2 % des Kaufpreises. Die genaue Rechnung erstellt der Notar.

Werden die Kaufnebenkosten mitfinanziert?

In der Regel nicht. Banken finanzieren üblicherweise nur den Kaufpreis (oft sogar nur einen Teil davon). Die Nebenkosten müssen Sie daher meist aus Eigenkapital aufbringen.

Wer zahlt die Maklerprovision?

Beim Kauf von selbst genutztem Wohneigentum gilt seit Dezember 2020 das Bestellerprinzip: Die Provision wird in der Regel je zur Hälfte von Käufer und Verkäufer getragen. Der Käuferanteil liegt damit häufig bei rund 1,5–1,8 % inkl. Umsatzsteuer.

Sie möchten den realistischen Wert der Immobilie vor dem Kauf kennen?